„Thesen zur Krise“

Ein unbedingt lesenwerter Beitrag zur gegenwärtigen Krise des Spätkapitalismus.

In Marx‘ Satz, die Profitrate falle nicht etwa, „weil die Arbeit unproduktiver, sondern weil sie produktiver wird“ (MEW 25, S. 250), liegt die revolutionäre Pointe seiner Krisentheorie: Es ist gerade die historisch beispiellose Fähigkeit des Kapitals, die Produktivkräfte der gesellschaftlichen Arbeit zu entwickeln, die ihm ein ums andere Mal zum Verhängnis wird, und dieser zunehmende Widerspruch zwischen Reichtumsproduktion und Verwertung eröffnet die Aussicht auf die Commune.

Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft: „Thesen zur Krise“, Kosmoprolet Nr. 2, August 2009